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Was ist zu tun, wenn man vor lauter Error-Meldungen den Bildschirm nicht mehr sieht? Und wie kriegt man die nervigen Flecken von Stiften wieder aus dem neuen T-Shirt raus? Das und mehr erfahrt ihr in unserer Tutorial-Reihe "Ausgesetzt im Alltag", heute mit dem Thema "Computer und andere Teufel" - Achtung, Humorgefahr!

Kennt ihr das, wenn der PC auf einmal gar nicht mehr will? Wenn das Laufwerk beim Lesen einer CD Geräusche macht, als wenn es gerade versuchen würde, den eingelegten Datenträger auf Lichtgeschwindigkeit zu Beschleunigen? Oder wenn beim Zocken nur noch ein schwarzes Bild statt der Gedärme des gerade mit der Kettensäge abgemetzelten Zombies erscheint? Dann seid ihr wohl auch des Öfteren Opfer des wohl gefährlichsten Schädlings im 21. Jahrhundert geworden: Dem Computer!
Und wie kann man sich nun jetzt gegen ihn zur Wehr setzen? Um einen Ansatz zu dieser Fragestellung zu finden, müssen zunächst einige Begrifflichkeiten geklärt werden:
1) Der Asi-Shutdown
Aus Gründen der Bequemlichkeit sind die meisten Computer über zwischengeschaltete Steckerleisten ans Stromnetz angeschlossen. Diese Leisten besitzen meist einen rot oder blau leuchtenden Schalter, mit dem die Stromzufuhr unterbrochen werden kann. Genau dies ist Gegenstand der genannten Verteidigungstechnik: Beim Asi-Shutdown gilt es, sich hinterlistig, am besten unter Verwendung von Tarnkleidung, an die Steckerleiste anzuschleichen und den Schalter umzulegen.
2) Sicherung umlegen
Schlägt der Asi-Shutdown fehl, beispielsweise weil der Schalter an der Steckerleiste klemmt, oder der Computer den Angriff entdeckt hat und sich mit Bluescreens, Schleifgeräuschen zur Wehr setzt, oder gar die angeschlossene Soundanlage als Geisel nimmt und übelste Folterungen durchführt, ist der Gang zum hauseigenen Sicherungskasten unerlässlich. Hier einfach die Generalsicherung umlegen, wodurch alle aufs Stromnetz angewiesenen Geräte einen sofortigen Herzinfarkt erleiden. Hier unbedingt daran denken, eine Kerze und Streichhölzer mit in den Keller bzw. in die Räumlichkeit des Sicherungskastens mitzunehmen, da auch die Beleuchtung im Haus ausfallen könnte (es sei denn, ihr lebt in einer Ritterburg und beleuchtet eure Wohnung mit Fackeln). Wer dies nicht macht, läuft Gefahr, kurz nach der Unterbrechung des Stromnetzes sich voll auf die Fresse zu legen.
3) EMP
Wenn wirklich überhaupt nichts mehr zu helfen vermag und der PC bereits die Kontrolle über die Belüftungsanlage errungen hat und durch einen Bug in Adobe AIR (in diesem Zusammenhang erhält die Software eine ganz andere Bedeutung) der Sauerstoff aus eurem Zimmer abgepumpt wird, kann euch nur noch eines retten: Der EMP! Nein, natürlich nicht dieser Internet-Shop für Rocker-Klamotten, auf dessen Homepage ihr sowieso nicht mehr zugreifen könnt, weil das leider komplett fehlerbehaftete Betriebssystem euch sonst vermutlich mit der USB-Tastatur verprügeln würde. Gemeint ist hier der elektromagnetische Puls, der für Überspannungen in allen elektrischen Geräten sorgt. Wie in Matrix schon richtig erläutert, ist das die einzige Waffe, die wir Menschen noch gegen die Maschinen haben. Um diesen EMP also nun gegen den Schreibtisch-PC einzusetzen, braucht ihr einfach nur simpel einen Impuls von ungefähr 100 Kiloampere durch eine Spule eurer Wahl zu jagen - fertig!
Mit diesem Wissen an Bord dürfte der Kampf gegen die Maschinen - auch Computer genannt - erheblich einfacher von der Hand gehen. In einigen Situationen ist jedoch spezifischeres Wissen von Nöten, um gegen digitale Schädlinge bestehen zu können.
Springt eine CD oder auch DVD beispielsweise wie ein Känguru im Laufwerk herum, dass man schon Angst vor möglichen Übergriffen von fanatischen Tierschützern, die die vermeintliche Tierquälerei schon von hunderten Kilometern Entfernung aus erschnüffelt haben, haben muss, so braucht man den Asi-Shutdown meist noch nicht anzuwenden. Oft hilft es hier auch einfach, den Datenträger nach allen Regeln der Kunst zu demütigen, sodass ihm das Springen regelrecht ausgetrieben wird. Neben wüsten Beleidigungen á la "deine Mutter ist so fett, auf die passen 99 Gigabyte und sie hat immernoch 80% frei" oder auch Verprügeln des Laufwerks mit Schlagstöcken soll besonders die Toilettentaufe Erfolg bringen. Nach dem Herunterspülen der Scheibe im Klo - wobei natürlich vorher sichergestellt sein muss, dass die DVD nicht ganz im Abflussrohr verschwindet - soll das Springen und Hüpfen in einigen Fällen nicht mehr aufgetreten sein.
Als besonders eklig erweisen sich Viren und andere Schadsoftware, die die schädliche Wirkung des Computers noch einmal auf ein Maximum steigern. Hier hilft in vielen Fällen nur noch - im wahrsten Sinne des Wortes - die...

... Hammer-Methode!
Zu beachten ist dabei allerdings, dass auch diese Methode einige Gefahren mit sich bringt. So kann es beispielsweise passieren, dass man beim Ausholen mit dem Werkzeug aufgrund des hohen Gewichts nach hinten überkippt oder seine Kameraden im Kampf gegen den Computer brutal verletzt. Daher sollte man sich einen Hammer aussuchen, dessen Größe und Gewicht den eigenen Fähigkeiten gerecht wird und sich nicht übernehmen. Während Kindern eher zum Umgang mit kleinen Spielzeug-Hämmern von Aldi geraten wird, können Schreiner, Gewichtheber und die richtig Harten unter uns auch gerne Mal zum 20kg-Vorschlag-Hammer greifen.
Wer das alles gar nicht kann, weil er so ein Nerd ist, dass er den Hammer nicht angehoben bekommt oder, schlimmer noch, überhaupt keinen Hammer zu Hause hat, der muss sich alternative Möglichkeiten überlegen. In Frage kommt sicherlich das Plattfahren des Rechners mit dem eigenen Automobil. Die ganz üblen Nerds haben vermutlich aber auch dieses nicht, oder wissen nicht damit umzugehen. In diesem Fall den nächstbesten Freund um Hilfe fragen, und wenn auch keine Freunde vorhanden sind, bleibt nur noch eine Runde Mitleid und die effektivste aller Möglichkeiten:

Weg mit dem Teil!
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